Allgemeine Info

Sauberkeit und Pflege ist nach dem Piercen das oberste Gebot für die gute Heilung. Das Piercing ist bis zu seiner endgültigen Verheilung eine offene Wunde, die in der Verheilphase sich befindet. Diese Verheilphase nennt man Epitheliarisierung, in der Zeit ist die Wunde ein leichtes Ziel für Viren, Bakterien usw. Diese Angriffe von Viren, Bakterien usw. gilt es abzuwenden.

Denk immer daran, daß es Dein Körper ist, und daß Dein Körper das Wichtigste ist, was Du hast.

Eine Entzündung, auch bei einem Piercing das sich entzündet, kann sogar zu einer Blutvergiftung führen!

Beim einem Piercing ist das Infektionsrisiko jedoch gering, so lange man es gut pflegt.

 

Jedoch die zeigt die Erfahrung, dass die meisten Entzündungen von folgenden Punkten herrühren:

-  Mit schmutzigen Fingern das Piercing berühren.

-  Kontakt mit fremden Körperflüssigkeiten, Oralkontakt (Spucke), Schweiß (z.B.: beim Sex), Sperma, Scheidensekret

-  Streicheln von Tieren (Haustiere, meist: Hund, Katze, Pferd etc.) und hinterher das Piercing anfassen.

-  ein Ohr oder Gesichtspiercing frisch gestochen und dann einen Helm aufzusetzen. Entzündung ist vorprogrammiert!

-  Reinigungsmittel zu benutzen, auf die der Körper negativ reagiert.

-  Unsachgemäße Pflege, Schmuck gedreht und die Borke war hart und fest oder das Piercing entfernt zum Reinigen.

-  Vor dem Abheilen ins Schwimmbad, Sauna oder Solarium.

-  Allergische Reaktion auf den Schmuck.

 

Doch es zeigt sich immer wieder, egal ob beim Piercen oder Tätowieren, daß es an der Nachbehandlung des Kunden liegt, wenn sich etwas entzündet hat.

 

Achtet bitte auch auf Euren ersteingesetzten Schmuck:

Er sollte steril sein, und der Nickelanteil sollte unter 0,05 % liegen.

Geeignet ist besonders PTFE und Bioplast, Niobium und Gold wichtig mindestens 18 kt. Es geht auch Titan, aber Titan ist nicht gleich Titan, da sollte man sehr vorsichtig sein.