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Das StechenDas Piercen ist eigentlich einfach, schnell und simpel! Doch ist ein fundiertes Fachwissen vonnöten, wenn man solche Eingriffe macht, diese Person sollte sich sehr gut auskennen mit Anatomie, steriler Arbeitsweise, den verwendeten Materialien und mit Wundheilung. Ihr solltet es auf gar kein Fall selber machen, denn es kann lebensgefährlich werden.
Vorgang: Die zu piercende Stelle wird nun eventuell rasiert, dann desinfiziert und nun kommt gegebenenfalls ein Oberflächenanästhetikum (zum Betäuben) darauf. Zur leichteren Orientierung wird nun mit einem Stift die Austritts und Eintritts–stelle markiert. Danach setzt der Piercer(in) eine spezielle Piercing Zange an, wobei er die Haut zu einer Falte formt und die Zange darüber setzt und die Zange zudrückt, dieses ist meist schmerzvoller als der Stich selber. Nun setzt der Piercer (in) die Nadel (Kanüle oder Braunüle) in der richtigen Größe an und durchstößt nun die markierte Stelle der Hautfalte. Jetzt zieht er die Nadel raus und der Schlauch bleibt in dem Stichkanal. Anschließend macht man den Schlauch meist etwas kürzer und schmiert etwas Vaseline oder Wund- und Heilsalbe dran, damit der Schlauch besser rutscht. Anschließend kommt nun der Vorbereitete Schmuck in den Schlauch und dann zieht er (sie) einfach den Schlauch mit dem Schmuck durch den Stichkanal. Dann nimmt er den Schlauch vom Schmuck, verschraubt oder klemmt das Piercing noch. Dann noch etwas Desinfektionsmittel und Wundheilmittel und ein abdeckendes Pflaster (Wundverband) drauf. Es gibt natürlich Abweichungen bei den Stechtechniken wie z.B.: Zunge oder Prinz Albert aber wir möchten da nicht näher drauf eingehen, nicht daß Ihr dieses als Animierung zum selbermachen seht. Diese Seite soll euch nur zeigen was bei dem Piercen geschieht.
Wie gesagt, wenn es unprofessionell gemacht wird und auch nicht richtig gepflegt wird, kann es lebensgefährlich werden, z.B.: durch Blutvergiftung, oder Geschwür- Bildung usw.
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