Das Wort Tattoo

Das Wort „ tätowieren“ entstand aus einer Verballhornung von „tatauieren“, einem Begriff, der sich von der tahitischen Wurzeln tatau, „Wunden schlagen“, herleitet.

Das Verzieren des Körpers mit Tatauierungsmustern ist in vielen Teilen Ozeaniens verbreitet, zur höchsten Vollendung dieser Kunst brachten es die Bewohner der Marquesas-Inseln in Ostpolynesien. (Quelle: Buch= Geschmückte Haut von Karl Gröning)

Also: tahitisch = tatau

Es müsste also Tatau heißen, heute heißt es durch die Jahre, Sprachentwicklung, Weiterbildung der Aussprache und fremde Einflüsse Tattoo.

 

Die Geschichte des Tätowierens

Die Geschichte des Tätowierens ist so alt wie die Menschen aufrecht gehen können. Neben der Höhlenmalerei ist die Tätowierung die älteste Kunstform. Leider wurde sie durch die Religionen und Mode, in Unterstützung mit dem rauen Lebensstil, ca. im Mittelalter den Gesetzlosen und Seemännern zugeordnet.

Davor waren Tattoos gut angesehen, man sagte ihnen sogar heilende Kräfte nach. Wobei es nicht abzustreiten ist, daß früher die Farben vor dem Mittelalter überwiegend aus Pflanzen hergestellt wurden und dort dann auch heilende Kräuter beigemengt wurden.

Die Tätowierung gilt noch heute als rebellisch und unansehnlich, dabei handelt es sich hier um eine sehr große Kunstform mit langer Geschichte. Heutzutage erlebt die Tätowierung eine neue Renaissance (man könnte es sogar Revolution nennen).

Von offizieller Stelle wurde sogar verkündet, daß Tattoos nun wieder gesellschaftsfähig sind!

Dabei waren sogar Könige tätowiert, wie z.B.: King Edward von England und ebenfalls seine Söhne, der Duke von Clarence und der Duke von York (später King George V).

Näheres hierzu auch dann in meinem Buch, wo auch auf andere Länder eingegangen wird, wie z.B.: Japan.